| Erste Hilfe auf dem Fußballplatz |
|
Eine Lücke in der gegnerischen Abwehr, der Angreifer erkennt seine Chance. Sekunden später liegt er mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Er ist auf dem nassen Rasen ausgerutscht - und hat sich am Knöchel verletzt. Schnell gibt es blaue Flecken, Zerrungen oder gar schlimmere Verletzungen, wenn die Spieler voller Leidenschaft um den Ball kämpfen. Darum sollte man wissen, wie man bei einem Sportunfall schnell Erste Hilfe leisten kann - zumal bei Jugendspielen kein Helferteam wie im Stadion bereit steht. Hat der Gegner den Spieler statt des Balles erwischt, hilft es meist zu kühlen. Das nimmt nicht nur die Schmerzen. Dadurch hilft man dem Körper auch, die Blutung zu stillen. Denn wenn auch keine blutende Wunde zu sehen ist, werden kleinere Blutgefäße geschädigt und es kann unter der Haut bluten. Die verletzte Stelle ist dann zunächst tiefrot. Am nächsten Tag hat man dann einen blauen Fleck. Damit dieser nicht allzu groß wird, hilft es, die Stelle mit eiskaltem Wasser zu kühlen. Das verhindert, dass noch mehr Blut in die Wunde läuft. Denn durch das Kühlen verengen sich die Blutgefäße und weniger Blut tritt aus. Kalte Umschläge funktionieren dabei genauso gut wie das Eisspray bei den Profis. Zusätzlich sollte man die Stelle bandagieren. Auch dadurch werden die Blutgefäße zusammengepresst. Aber auch Wadenkrämpfe können zum Aufhören zwingen. Hat man zu wenig getrunken, dann können Fruchtsaftschorlen ebenso helfen - übrigens ebenso gut wie teure isotonische Getränke. Verschwindet der Krampf durch Dehnen und lockeres Traben nicht oder kehrt er wieder, sollte man dem Körper eine Pause gönnen und aufhören. Sonst riskiert man, sich zu verletzen (Muskelzerrung oder Schlimmeres). |

