Erste Hilfe DIREKT Sportplatz
Erste Hilfe DIREKT Sportplatz
€109.24
bestellen
Die Kunst des Angriffsfußballs 1+2
Die Kunst des Angriffsfußballs 1+2
€49.90
bestellen
SARASA Kinesiologie Tape
SARASA Kinesiologie Tape
€9.65
bestellen
Agonist und Antagonist

Agonist (Anatomie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Agonist (griechisch αγωνιστής, agonistís - der Tätige, Handelnde, Führende) wird in der Anatomie und Physiologie derjenige Muskel oder Teil des Nervensystems bezeichnet, der bei zunehmender Aktivität (Muskelkontraktion bzw. Erregung) von seinem/n Gegenspieler/n (Antagonist) mehr und mehr gehemmt wird. Dadurch wird bei einem physiologischen Muskelstatus eine kontrollierte Bewegungsführung im bewegten Gelenk möglich bzw. eine Übererregung eines Nerventeilsystems verhindert (bei Versagen dieser Regulationen im zentralen Nervensystem treten z. B. epileptische Anfälle auf).

Manchmal wird auch der Muskel, der am kräftigsten in eine bestimmte Bewegungsrichtung wirkt, als Agonist bezeichnet. Muskeln, die den Agonisten unterstützen, heißen Synergisten

Agonist und Antagonist

Bewegung: Agonist und Antagnoist

Zu einer Bewegung gehören immer zwei: Agonist und Antagonist.Um eine Bewegung ausführen zu können, ist immer das Zusammenspiel gegensätzlich wirkender Muskeln notwendig. Ein Muskel arbeitet bei einer Bewegung niemals allein. Der Agonist (Spieler), führt eine Bewegung aus, während der Gegenspieler oder Antagonist dafür sorgt, das die Bewegung in Gegenrichtung erfolgen kann. Beugt z. B. der Bizeps den Unterarm im Ellenbogen, so muss gleichzeitig der Gegenspieler Trizeps gedehnt werden. Soll der Unterarm wieder in eine gerade Position gebracht werden, geht es umgekehrt. Jetzt ist der Trizeps der Agonist, er streckt den Unterarm, während der Bizeps als Antagonist gedehnt wird.

Häufig sind an der Ausführung einer Bewegung mehrere Muskeln beteiligt, die in die gleiche Richtung arbeiten. Diese Muskeln werden dann als Synergisten bezeichnet. Sie können ganze Muskelgruppen bilden, z. B. die Gruppe der Bauchmuskeln. Die Gruppe der Rückenmuskeln können als Gegenspieler zur Gruppe der Bauchmuskeln angesehen werden. Solche gegensätzlichen Muskelgruppen sollten immer ungefähr gleich stark ausgebildet sein. Ungleichgewichte, die sich auch muskuläre Dysbalancen nennen, führen zu Fehlhaltungen. Fehlhaltungen können heftige Schmerzen hervorrufen und sogar dauerhafte Schädigungen herbeiführen. Deshalb werden bei einem ausgewogenen Training und bei rehabilitativen und krankengymnastischen Übungen immer Agonisten und Antagonisten gleichermaßen trainiert

Der Antagonist ist ein Muskel, der der Gegenspieler eines anderen Muskels, dem Agonist, ist. Das muskuläre Zusammenspiel von Gliedmaßen des Körpers, welches durch wechselweise Kontraktion der Beuge- und Streckmuskeln gekennzeichnet ist, wird auch als Gegenspielerprinzip bezeichnet.

Während der eine zum Beispiel das Gelenk streckt, winkelt der andere es an. Ein gutes Beispiel für Agonist und Antagonist sind Bizeps und Trizeps. Der eine Muskel wirkt dem anderen entgegen. Beim antagonistischen Training wird direkt im Anschluss an einen Satz für den Agonisten ein Satz für den Antagonisten ausgeführt.

Von „Wikipedia - Antagonist (Muskel)


Antagonist (Agonist/Antagonist)

Hat sich ein Muskel einmal kontrahiert, kann er sich nicht mehr selbstständig dehnen. Für die Bewegung eines Körperteils in unterschiedliche Richtungen müssen daher mehrere Muskeln nacheinander- oder zusammenwirken. Der eine Bewegung bestimmende Muskel wird als Agonist bezeichnet.

Zu einer Bewegung gehören immer zwei: Agonist und Antagonist.

Schaubild: Wechselspiel von Agonist und Antagonist.

Als Agonist werden in der Regel diejenigen Muskeln bezeichnet, die eine Bewegung aktiv, d.h. durch Kontraktion ihrer Fasern bestimmen. Die dem Agonisten entgegengesetzt wirkenden Muskeln heißen Antagonisten. Die Kennzeichnung von Agonist beziehungsweise Antagonist ist in Abhängigkeit von der Bewegung variabel. Muskeln, die miteinander eine Bewegung bestimmen, werden als Synergisten bezeichnet.

Ein ständiges Wechselspiel beziehungsweise Zusammenwirken von Agonisten, Antagonisten und Synergisten sorgt für einen harmonischen und verletzungsfreien Ablauf von Bewegungen.

 
Powered by Graup-IT-Solutions