| BFA - Schmunzelecke - Fußballzitate |
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Vier Wochen Fußball-Weltmeisterschaft - es war auch eine Fernseh-WM. Mit klugen Weisheiten und amüsanten Versprechern. Ein Streifzug durch die Sender.
Italiens Abwehr ist stabiler als jede Nachkriegsregierung.
Horst Hrubesch sah ja auch an besseren Tagen nach dem Aufstehen so aus,
als ob er sich mit einer Bratpfanne ins Gesicht gehauen hat.
Ich als Trainer wäre au den Platz gelaufen und hätte ihm eine auf die
Birne gehauen.
Im Vergleich zu Beckenbauer oder Müller war ich ja ein Provinzfürst.
Was Ziege auf dem Kopf trägt, verbietet mir der Respekt vor Frauen zu
benennen.
Ich verstehe nicht, warum keiner mitbekommen hat, das die Iren diesen Quinn
haben. Der ist ja ein oder zwei Meter groß.
Wir haben das Pech erzwungen, wir haben uns das Pech erarbeitet.
Der Cafu betreibt ja in seiner Heimat ein Abschleppunternehmen, deshalb
ist sein Spitzname ‚Haken'. In Brasilien parken ja alle wie sie wollen - also
eine sinnvolle Geldanlage.
Das erste Spiel ist das Schwerste, aber das nächste ist genauso schlimm.
Da sieht man, dass Sie vom Turnen natürlich auch keine Ahnung haben. Kahn - der schaut schon bei der hymne drein wie Graciano Rocchigiani, aber nach dem Kampf. (ZDF-Plaudertasche Johannes B. Kerner) Miro Klose. Aufgewachsen in Polen und spricht jetzt schon besser Deutsch als Andy Brehme. (Harald Schmidt) Beckenbauer sagt in Bild: Wir haben keinen Führungspieler, keinen richtigen Schreier. Das letzte mal, als sein Wunsch nach einem Schreier in Erfüllung ging, war neun Monate nach der Weihnachtsfeier. (noch mal Harald Schmidt) Die ganze Diskussion ist deppert. Irgendwann kommt noch ein Trainer, der sagt: Freund, Sex nur noch an Weihnachten und Ostern. (Breitner zur Frage: Dürfen die Frauen mit zur WM?) Du hattest damit ja früher eh keine Probleme. Du hattest Uli Hoeneß im Zimmer. (Welke zum gleichen Thema) Rudi Völler ist ja in Gefahr. Lebewesn mit seinen Haaren landen in Japan meistens auf dem Teller. (Harald Schmidt) Der hat am selben Tag Geburtstag wie meine Frau. Da bin ich mir sicher, dass der am Boden bleibt. (Otto Rehagel über Klose) Rechnen kann man mit Dänemark eigentlich nicht immer, aber man muss immer mit Ihnen rechnen. (Professor Lattek)
Die meisten Spieler können nur auf der Arbeit gesehen werden, mittags um
13.30 Uhr. Das ist besonders schlimm für Studenten. Die schlafen da noch. Die deutschen Spieler sind locker wie nie zuvor, haben sogar ihre Spielerfrauen mitgenommen - warum auch nicht: Effe ist ja zu Hause. (Harald Schmidt)
Kamerun ist so eine musikalische Mannschaft - ich glaube, die haben Winnie
Schäfer verpflichtet, weil sie dachten, das sei Bernhard Brink. Schauen Sie wie der schaut. Als ob er dieses Stück Pappe noch nie in seine Leben gesehen hat. (Jörg Wontorra in ran nach der Roten Karte für einen Chinesen)
Als ich um 14 Uhr bei Aldi war, gab es schon keinen Champagner mehr. Das ist die dunkelroteste Karte dieser WM. (Erich Laaser zu Rot für den Portugiesen Juao Pinto)
Kahn spielt das beste Turnier seines Lebens. Es ist natürlich auch sein
Erstes.
Das ist natürlich bitter, dass mit Metzelder einer geht, der einen Tritt
auf den Knöchel bekommen hat und sich danach schon wieder ganz gut gefühlt
hat. Toooooor. Nee, von außen ans Netz. Vielleicht hat Sie das auch aufgeschreckt. Ich bitte um Entschuldigung. (ebenfalls Fassbender) Man braucht in jeder Mannschaft sensible Typen so wie Si, und auch robustere Typen, wo wie mich. (Netzer im Zweikampf mit Partner Delling) Und was essen die Südkoreaner nach dem Sieg über Italien? Genau: Hundepizza. Oder wie der Italiener sagt: Pizza bello. (Stefan Raab)
Ein Tor hat der Schiedsrichter immerhin schon mal ausgespuckt.
Wir müssen langsam auf den Schlussstrich gehen.
Eine glatte Sechs und einen Brief an die Eltern.
Glückwunsch von 80 Millionen Deutschen: Olli Danke, lass' dich klonen. Ein Freistoß geht um die Welt. (Thomas Hermann nach Ronaldhinos Siegtreffer gegen England) Dass ich keinen Ahnung vom Fußball habe, nehme ich ihnen persönlich übel. (Moderator Frank Buschmann beim DSF-Talk zu Friedel Rausch nach konfuser Taktikbesprechung) Toller Schachzug des DFB: Jahrelang hat man das Ausland getäuscht mit Berti und Ribbeck - jetzt stehen wir im Finale. (Harald Schmidt)
Foul von Berhalter, der in diesem Fall zum Festhalter mutiert. Ihre Frau Simone hat mir erzählt, Ihre Tochter sei schon wie Olli. Da wusste ich erst nicht, ob ich mich freuen soll. Hat ihre Tochter schon dieses Immer-weiter-immer-weiter-Gen? (Jörg Dahlmann im Interview mit Olli Kahn) Die Brasilianer würden uns im Finale die hohe Fußballschule zeigen wollen. Und wir zeigen ihnen, wie man dabei einen Kopf kürzer wird. (Harald Schmidt) Hiddink - lebenslang freue Flüge bei Korea Airline, bebenslang Freibier und ein Haus auf einer Ferieninsel - ich glaube, das gilt auch für viele Schiedsrichter bei diesem Turnier. (Harald Schmidt)
Mich kann er nicht gemeint haben. Ich habe in meinem Leben nur drei
Kopfbälle gemacht. Zwei waren Tore und einmal habe ich auf der Linie geklärt. Ich denke, das Spiel ist offen. Aber es wird schwer, denn die Räume sind ja oft sehr eng. (Schlusswort zum Finale von CDU-Chefin Angela Merkel) Vor der Playstation ist mehr Stimmung. (DFB-Spieler Bernd Schneider nach dem deutschen 8:0 gegen Saudi-Arabien zur Atmosphäre im Sapporo Dome) Ich habe meinem Dolmetscher gesagt, , mir nur die angenehmen Sachen zu übersetzen. Das gibt weniger Probleme. (Chinas serbischer Trainer Velibor "Bora" Milutinovic) Wir kommunizieren über Transpiration. Die Spieler sehen mich schwitzen und sind bereit, das gleiche zu tun.(Südkoreas niederländischer Trainer Guus Hidink)
Die Zuschauer gehen in die Stadien, um die besten Spieler zu sehen. Und
was sehen Sie? Hinkende und müde Helden.
Vielleicht habe ich den Olli ja zu gut trainiert.
Die unterhaltsamste Mannschaft war für mich Frankreich.
Wie immer, wenn man Koffer packt, ist das alles nicht so spaßig, Hemden
zusammen legen oder Hosen. Vor allem, wenn die eigene Frau nicht dabei ist.
Wenn Chilavert mir einen reingeschossen hätte, hätte ich sofort aufgehört
mit Fußball.
Eigentlich gut, dass ich kein Tor geschossen habe.
Er war verloren wie ein Schaf, konnte sich nicht mal allein eine Pizza
kaufen. Ohne große Leistung wurde er hier reich und blamierte dann den
italienischen Fußball.
Wenn man alle außer Kahn in einen Sack steckt und draufhaut, trifft man
ganz sicher keinen Falschen.
Die Deutschen spielen weder gut noch schlecht. Sie spielen eigentlich
etwas anderes als Fußball, aber am Ende gewinnen sie.
Wir werden unsere Herzen in die schuhspitzen legen.
Seaman hat etwas, was man nicht kaufen kann: Erfahrung.
Wir kamen ganz klein und gehen ganz groß.
Zu Beginn waren meine Spieler so naiv, dass ich gesagt habe: Ich liebe
Euch, aber ich könnte Euch umbringen.
Es war gut, mit dem Publikum im Fücken gegen den Hexenkessel zu spielen.
Jeder kommt ins Finale auf seine Art: Deutschland, indem des die einzige Chance
nützt. Brasilien, indem es mindestens zehn vergibt.
Hier sind wir Gäste, 2006 laden wir ein.
anz
Beckenbauer nach der Niederlage gegen 1860 München: |




